Der Kinder-Anhänger Blue Bird

Auf dieser Seite findet Ihr Infos rund um unseren Kinder-Fahrradanhänger Blue Bird.

Inzwischen haben wir zwei Kinder und wollten die Beiden bei Radtouren mitnehmen können. Da Kindersitze auf längeren Strecken nicht optimal sind, wollten wir uns dazu einen Anhänger anschaffen.

Wir haben uns für den Blue Bird entschieden, da er der preiswerteste war, der von der Stiftung Warentest mit gut getestet wurde.

Für die Mitnahme eines Babys haben wir uns die Babyschale von Weber gekauft.

Als "Zugfahrzeug" hat sich Ulrich für ein Toxy entschieden.

Hier die ersten beiden Bilder von Toxy und Anhänger:

Toxy mit Blue Bird 1   Toxy mit Blue Bird 2

Erste Erfahrungen

Wir haben inzwischen einige Touren mit dem Gespann unternommen, teils mit Lysander alleine, teils mit Kiana alleine und teils mit beiden Kindern zusammen. Da sich die Kinder in dem Alter sehr schnell entwickeln, können wir über verschiedene Kombinationen berichten: einem Kleinkind (21 bzw. 30 Monate) alleine, einem Baby (2,5 Monate) alleine, einem Kleinkind (21 Monate) und einem Baby (2,5 Monate), sowie zwei Kleinkindern (12 und 30 Monate).

Lagerung und Aufbau

Anfangs haben wir den Anhänger zusammengeklappt, aber mit Rädern und Deichsel, hochkant an die Wand gelehnt im Kinderwagenkeller gelagert. Da der Transport durch drei selbstschließende Türen etwas frickelig war, obwohl sich der Anhänger gut am umlaufenden Rahmen anfassen lässt, haben wir ihn später im Fahrradkeller gelagert.
Inzwischen haben wir eine Einzelgarage, in der wir unsere Fahrräder und den aufgebauten Anhänger mit Schiebegriff lagern können. So ist er immer einsatzbereit und ich hoffe, dass wir ihn auch im Alltag öfter nutzen werden.
Der Anhänger ist in kurzer Zeit aufgebaut, der Einbau der Babyschale ist mit etwas Erfahrung auch schnell erledigt.
Das Ankuppeln mit der Weber-Kupplung geht schnell und problemlos. Da die Kupplung abschließbar ist, kann man das Gespann auch kurze Zeit unbeaufsichtigt lassen. Über längere Zeit würde ich mich nicht darauf verlassen, da die Kupplung mit nur einer Imbus-Schraube am Rad befestigt ist, die Deichsel gar nur mit einem Schnellspanner am Anhänger. Daher schließe ich den Anhänger mit einem eigenen Spiralkabel an, wenn ich ihn längere Zeit unbeaufsichtigt lasse.

Mit einem Kind

Lysander sitzt bequem in der Mitte des Anhängers. Durch die gut durchdachte Gurtführung kann man ihn bequem angurten, ohne zwischen einer mittigen oder seitlichen Sitzposition umbauen zu müssen. Die Fahrten haben ihm großen Spaß gemacht (bei jedem Anhalten kam von hinten ein lautes "weiter! weiter!"). Da er in dieser Position beim Schlafen den Kopf nicht an der Seitenwand anlehnen kann, ist ein Nackenhörnchen unverzichtbar.

Mit einem Baby

Da die mitgelieferten Riemen der Babyschale ziemlich kurz sind, kann man sie nicht in allen Positionen um das komplette Gestänge führen. Dadurch muss man beim ersten mal ziemlich experimentieren, bis die Schale ordentlich sitzt. Weil der Abstand vom vorderen Rand der Alu-Wanne bis zur Rückenlehne relativ kurz ist, liegt die Schale relativ aufrecht. Wenn die Schale in der Mitte montiert ist, hält der Sitzverkleinerer Kianas Kopf beim Schlafen ausreichend sicher.

Mit Baby und Kind

Wenn man die Schale an der Seite befestigt, damit noch ein zweites Kind mitfahren kann, hängt sie etwas zur Mitte hin. Aufgrund der relativ aufrechten Position der Schale kann der Kopf des Babys beim Schlafen trotz Sitzverkleinerer leicht zur Seite kippen. Hier gibt es noch deutliches Verbesserungspotential (bzw. Bastelarbeit für mich).
Ohne Nackenhörnchen kippt der Kopf des größeren Kindes beim Schlafen auch zur Seite oder gar nach vorne, da der Helm hinten an die Lehne kommt. Mit einem Nackenhörnchen (Plüschausführung mit Tierkopf) ist die Kopfhaltung erheblich entspannter. Nur dass der Helm hinten an der Lehne anstößt und in die Stirn gedrückt wird, stört Lysander noch. Hier schafft ein Kissen in seinem Rücken Abhilfe, das unterhalb des Kopfes aufhört.
Ansonsten haben die Fahrten den Beiden gut gefallen.

Mit zwei Kindern

Im Sommer 2004 war auch unsere Tochter Kiana mit einem Jahr groß genug, sitzend im Anhänger zu fahren. Dadurch brauchen wir die Schale nicht mehr und können die Gurte wie vom Hersteller geplant verwenden. So haben beide Kinder gut Platz und können bequem sitzen. Lediglich ist es passiert, dass Lysander eingeschlafen ist und sich dabei auf seine kleine Schwester gelehnt hat, was diese gar nicht mochte. Dies ließ sich aber beheben, indem man ihn sanft an das Fenster lehnte.
Hier ein Foto aus unserem Hollandurlaub im Juni 2004:

Toxy mit Blue Bird 3

Im Sommer 2005 haben wir das Gespann wieder in den Urlaub mitgenommen. Inzwischen haben beide Kinder großen Spaß, im Anhänger zu sitzen und brauchen auch mit den Nackenhörnchen kein Kissen mehr. Auch auf kurzen Strecken bestehen Sie darauf, die Nackenhörnchen zu tragen.
Hier hat sich auch der große Stauraum gut bewährt, da wir auch zum Einkaufen mit Rad und Anhänger fahren konnten.


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Letzte Bearbeitung: 24.09.2009